Editorial Design

Allgemein versteht man unter Editorial Design die graphische Gestaltung von Printmedien. Dazu zählen Zeitschriften, Magazine, Zeitungen, Bücher und Broschüren. Im Mittelpunkt der Arbeit als Editorial Designer steht das Layout des gedruckten Mediums. Er sorgt dafür, dass es strukturiert und gleichzeitig optisch ausgestaltet ist.

Editorial Design bedeutet übersetzt redaktionelle Gestaltung, also die Gestaltung durch eine Redaktion. Der editorial Designer arbeitet in der praktischen Umsetzung der gesamten, optischen Gestaltung und Verwirklichung einer Ausgabe, eng mit Redakteuren, Fotografen und Illustratoren zusammen. Auch der Verlag und dessen Forderungen müssen berücksichtigt werden. Der editorial Designer beschäftigt sich damit, zu jedem Inhalt die passende Optik herzustellen. Sein Ziel ist es, dem vollkommenen Erscheinungsbild eines Mediums Ausdruck zu verleihen.

Zu seinen Aufgaben zählen die perfekte Anordnung und Auswahl von Bild, Text und Weißraum, sowie die Bestimmung eines Farbcodes. Dazu kommt die Entwicklung des Covers und die Produktion und Gestaltung einen Layoutrasters für den inhaltlichen Gesamteindruck. Das Raster wird dann mit Satz, Fotografie und Typografie gefüllt.
Unter ständiger, enger Absprache und Verhandlung mit dem Team werden journalistische, literarische oder werberische Texte in einen zusammenhängenden Gesamteindruck übersetzt. So schafft der editorial Designer eine gute Nutzungsmöglichkeit des Lesestoffs. Das Layout sollte den Nutzer anlocken und ihn zum stöbern und lesen anregen. Inhalte sollten so angeordnet sein, dass sie neugierig machen und informieren. Gleichzeitig sollten sie eine hohe Usability haben und Orientierung durch das Druckerzeugnis geben. Hierbei stehen die kreative Umsetzung und die notwendige Leserlichkeit im Vordergrund.

Das Gestalten für unterschiedliche Zielgruppen

Das zu dem jeweiligen Druckerzeugnis passende Layout, bietet die verschiedensten Genres für unterschiedliche Zielgruppen an. Durch die Anpassung an die jeweiligen Lesegewohnheiten einer Zielgruppe, wird eine gute User Experience garantiert. Senioren, zum Beispiel, betrachten und lesen eine Zeitung oder ein Magazin anders als Jugendliche, da diese sich ihre Informationen mehr und mehr auf Webseiten holen. Dinge, wie die Länge der Texte, die Auffälligkeit oder Farb-Freudigkeit der Bilder sind daher anzupassen, sodass jede Zielgruppe das bestmögliche Leseerlebnis erfährt.

Der Wiedererkennungswert

Für die Aufrechterhaltung eines gefundenen Stils und dessen Umsetzung ist es von großer Wichtigkeit ein gutes Auge auszubilden. Das dabei herauskommende Aussehen sollte nämlich sowohl prägend und harmonisch, als auch auffallend und einzigartig sein. Gerade bei Zeitschriften, Magazinen und Zeitungen, die monatlich oder sogar wöchentlich Erscheinen, ist ein Wiedererkennungsfaktor bei der Gestaltung des Logos oder der Bildsprache wichtig. Andernfalls entsteht bei dem Leser schnell Verwirrung.

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